Aus dem Landtag für die Region

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17.07.2026 | CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

Lage der bayerischen Krankenhäuser im Fokus

Mit Roland Engehausen, Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG), hat der Arbeitskreis für Gesundheit, Pflege und Prävention die Lage der bayerischen Krankenhäuser diskutiert.



Brisant: Es stehen Erlösverluste von rund 8.500 Euro je Bett ab 2027 bevor – bis 2030 sogar von 24.000 Euro. Das bei gleichzeitigem, ersatzlosem Wegfall der einmaligen Rechnungszuschläge für 2025 und 2026. Starre bürokratische Vorgaben verhinderten zudem flexible Reaktionen im Klinikbetrieb und bremsten den Einsatz von KI und Digitalisierung.

„Auch wenn die Vorgaben aus Berlin schwierig sind, ist Bayern bei der Krankenhausreform grundsätzlich auf einem guten Weg. Wir dürfen aber im Sinne der Menschen nicht nachlassen. Es bedarf nun weiterhin konsequenter Weichenstellungen über die Leistungsgruppen und einer zeitnahen Notfallreform. Fusionen müssen erleichtert, das 50-Milliarden-Euro-Transformationsbudget des Bundes muss gezielt genutzt werden. Unserer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen Geburtshilfen, Pädiatrien, Notaufnahmen und Palliativstationen. Das Ziel ist klar: wir wollen die stationäre Krankenhausversorgung so zukunftsfest wie möglich aufstellen“, so AK-Vorsitzender Bernhard Seidenath.