Landtagsabgeordnete Barbara Becker mit dem Leiter der Polizeiinspektion Kitzingen, Jochen Dietrich
Dies teilt die direkt gewählte Landtagsabgeordnete für den Stimmkreis Kitzingen, Barbara Becker (CSU), mit. Sie ist selbst Mitglied im Haushaltsausschuss und setzt sich seit Jahren für den Neubau der Polizeiinspektion in Kitzingen ein.
„Der Neubau der Polizeiinspektion Kitzingen ist dringend notwendig. Das jetzige Dienstgebäude in der Landwehrstraße ist nicht mehr zeitgemäß und stark sanierungsbedürftig. Zudem liegt es im Hochwasserbereich des Mains, was auch den Dienstbetrieb beeinträchtigt. Mit dem Neubau auf dem Grundstück in den Marshall Heights bieten wir unserer Polizei moderne Räumlichkeiten, die den aktuellen Bedürfnissen der Polizeiarbeit gerecht werden.Für die Sicherheit und den Schutz der Bevölkerung in der Stadt und im Landkreis Kitzingen hat dieser Neubau eine enorme Bedeutung. Mit der Genehmigung der Projektunterlage im Jahr 2024 haben wir eine erste, wichtige Weiche gestellt – mit dem heutigen Beschluss haben wir nun den entscheidenden Schritt geschafft. Jetzt kann aus einer guten Planung endlich einkonkretes Gebäude werden. Das ist ein starkes Signal für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch eine wichtige Anerkennung für die tägliche Arbeit unserer Polizistinnen und Polizisten.“, so Landtagsabgeordnete Barbara Becker.
„Ich freue mich sehr, dass der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags den Neubau der Polizeiinspektion Kitzingen jetzt beschlossen hat. Im Namen aller Beschäftigten bedanke ich mich ganz herzlich für die hervorragende Unterstützung für dieses wichtige Bauprojekt.“, freut sich Jochen Dietrich, Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Kitzingen über den heutigen Beschluss.
Was ist geplant?
Das Gesamtprojekt soll zudem günstiger werden als ursprünglich geplant. In der Vorplanung wurden die Gesamtkosten für die Umsetzung des Projekts mit rund 28,8 Millionen Euro angesetzt. Dieser Kostenrahmen wurde in den weiteren Planungen nicht nur eingehalten, sondern deutlich unterschritten. Die nun veranschlagten Gesamtkosten inklusive der bereits laufenden Baufeldfreimachung liegen bei 26,7 Millionen Euro und damit mehr als 2 Millionen Euro unter der ersten Schätzung. Darin enthalten sind die reinen Baukosten sowie Vorsorgen für Baukostensteigerungen und Risikokosten und die laufenden Vorabmaßnahmen.
Der Neubau entsteht auf einem Konversionsgrundstück im Bereich der ehemaligen „Marshall Heights“ am westlichen Stadteingang von Kitzingen. Geplant ist ein moderner, funktionaler Polizeistandort mit:
- einem Hauptgebäude mit zeitgemäßen Büros, Einsatz- und Besprechungsräumen,
- einem Polizeihof und Nebengebäuden für Einsatzfahrzeuge, Technik und Logistik,
- einer barrierefreien Erschließung des gesamten Gebäudekomplexes,
- einer energieeffizienten Bauweise nach aktuellen Standards.
Barbara Becker betont: „Wie bei allen staatlichen Hochbaumaßnahmen ist uns neben den Anforderungen an das Gebäude, wie etwa dem Raumprogramm, der Funktionalität und der Anbindung, auch eine energieeffiziente Bauweise und eine barrierefreie Erschließung wichtig. All das wird das neue Gebäude bieten. Wir schaffen damit moderne und attraktive Arbeitsbedingungen und stärken die Polizeiinspektion Kitzingen nachhaltig.“
Wie geht es nun weiter?
- Vorabmaßnahmen: Zunächst werden die bereits angestoßenen Vorabmaßnahmen wie Abbrucharbeiten, Baufeldfreimachung und die Verlegung der Versorgungsleitungen am neuen Standort abgeschlossen. Diese 1. Teilmaßnahme soll bis voraussichtlich Mai 2026 beendet sein.
- Neubau des Dienstgebäudes: Anschließend beginnt der eigentliche Neubau des Dienstgebäudes im Rahmen der 2. Teilmaßnahme. Auf Basis der nun vorliegenden, baufachlich festgesetzten Planung kann die Ausschreibung und Vergabe der Bauaufträge erfolgen.
Nach jetzigem Stand ist eingeplant, dass der Baubeginn im 2. Quartal 2026 erfolgt, die Fertigstellung ist nach jetzigem Stand für das 4. Quartal 2029 vorgesehen.
Barbara Becker abschließend: „Ich werde die weiteren Schritte im Haushaltsausschuss eng begleiten, damit die Polizeiinspektion Kitzingen so zügig wie möglich ihr neues, modernes Dienstgebäude beziehen kann. Der heutige Beschluss ist ein Meilenstein – jetzt geht es darum, ihn vor Ort schnell sichtbar werden zu lassen.“